Süß, knackig und ohne Kerne: Wir stellen die Tafeltrauben 'Centennial Seedless', 'Lilla' und 'Kodrianka' vor
Süß, knackig und ohne Kerne: Wir stellen die Tafeltrauben 'Centennial Seedless', 'Lilla' und 'Kodrianka' vor
Der Anbau eigener Tafeltrauben ist der Traum vieler Gärtner. Während es bei Keltersorten um Zucker- und Säuregehalt für den Wein geht, entscheiden bei Tafeltrauben Textur, Beerengröße und das Fehlen von Kernen. Für die Saison 2026 haben wir drei außergewöhnliche Sorten in unser Angebot aufgenommen, die Ihre Pergola in eine Quelle unwiderstehlicher Sommerdesserts verwandeln werden.
Wir präsentieren Ihnen einen amerikanischen kernlosen Klassiker, eine ungarische knackige Spezialität und ein dunkles moldawisches Juwel, das zu den ersten gehört, die reif werden.
„Moderne Tafelsorten sind für den Direktverzehr gezüchtet. Sie haben eine dünne Schale, die man beim Essen kaum spürt, fleischiges Fruchtfleisch, und die Kerne sind entweder völlig unterdrückt oder so weich, dass man sie nicht bemerkt.“
1. 'Centennial Seedless': Die amerikanische kernlose Perle
Aus der kalifornischen Züchtung stammt die Sorte 'Centennial Seedless' (registriert 1980). Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine völlig kernlose Sorte, die dank ihres üppigen Wachstums absolut ideal für die Begrünung von Pergolen und großen Spalieren ist.
Für Muskat-Liebhaber
Die Trauben sind groß (durchschnittlich 400 g) und tragen gelbgrüne, ovale Beeren. Das Fruchtfleisch ist knackig, die Schale voll essbar und der Geschmack wird durch ein sehr angenehmes Muskat-Aroma abgerundet. Es ist eine frühe Sorte, die rechtzeitig geerntet werden muss (bei einem Zuckergehalt von ca. 16 %), da die Beeren bei Überreife zum Abfallen neigen.
Anbau-Tipp: Langer Schnitt und Sonne
Diese Sorte hat eine geringere Fruchtbarkeit an den ersten (basalen) Knospen, daher benötigt sie zwingend einen langen Schnitt (Fruchtruten). Für eine schöne goldene Färbung der Beeren ist es wichtig, die Traubenzone auszudünnen (zu entblättern), damit die Sonne sie erreicht.
2. 'Lilla': Die ungarische knackige Spezialität
Die Sorte 'Lilla' ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine anspruchslose weiße Traube für den Hausgarten suchen. Diese 1970 in Ungarn gezüchtete Sorte zeichnet sich vor allem durch ihre Textur aus.
Ideal für hausgemachte Rosinen
Die Beeren sind gelb-weiß, mit dünner Schale und einem ausgesprochen knackigen („ropogós“) Fruchtfleisch. Die Kerne sind sogenannte „Mini-Magos“ – sehr klein und beim Essen kaum spürbar. Dank dieser Textur und dem hohen Zuckergehalt ist 'Lilla' nicht nur erstklassig zum Essen, sondern auch für die hausgemachte Herstellung von Rosinen und zum Trocknen.
Haltbarkeit am Rebstock
Im Gegensatz zu anderen Sorten halten die reifen Trauben von 'Lilla' (die über 300 g wiegen können) hervorragend am Strauch. Sie platzen nicht und fallen nicht ab, sodass Sie die Ernte nach und nach direkt von der Pergola „naschen“ können.
Anbau: Der Strauch bildet wenige Geiztriebe, was eine luftige Belaubung und ein Minimum an Arbeit beim Sommerschnitt bedeutet. Verträgt Fröste bis -19 °C.
3. 'Kodrianka' (Black Magic): Das dunkle Juwel aus Moldawien
Wenn Sie dunkle Trauben bevorzugen, wird Sie 'Kodrianka' (kommerziell auch als Black Magic bekannt) begeistern. Diese sehr frühe moldawische Sorte ist ein Hit bei Gärtnern und kleineren gewerblichen Anbauern.
Gigantische Trauben schon im Sommer
Sie reift extrem schnell (110 - 118 Tage ab Austrieb). Die Besonderheit ist, dass die Trauben dank des schnellen Säureabbaus bereits bei niedrigerem Zuckergehalt süß und essbar sind (12 - 14 %). Die Trauben sind riesig (normalerweise 400 - 600 g, Rekordhalter erreichen bis zu 1,5 kg) und die Beeren sind wunderschön dunkelviolett, fleischig, mit einem Minimum an Kernen.
Erhöhte Resistenz
'Kodrianka' hat einen starken Wuchs und weist eine erhöhte Resistenz gegen Pilzkrankheiten auf, insbesondere gegen Falschen Mehltau. Sie verträgt Fröste gut (bis -22 °C), kann aber in schlechten Jahren unter „Verrieseln“ (Bildung kleiner, unentwickelter Beeren) leiden. Reife Trauben halten sich sehr lange ohne Qualitätsverlust am Strauch.
Schneller Vergleich: Welche Sorte wählen?
| Eigenschaft | Centennial Seedless | Lilla | Kodrianka (Black Magic) |
|---|---|---|---|
| Farbe | Gelbgrün | Gelbweiß | Dunkelviolett |
| Kerne | Vollständig kernlos | Kaum wahrnehmbar | Wenig, leicht lösbar |
| Reife | Früh | Mittelfrüh (ab Mitte Aug) | Sehr früh |
| Spezifikum | Muskatgeschmack, starker Wuchs | Knackig, ideal zum Trocknen | Riesige Trauben, resistent |
Fazit
Die Wahl der Tafeltraube hängt von Ihren Vorlieben ab. Für Liebhaber des echten Muskatgeschmacks und völlig kernloser Beeren ist die amerikanische 'Centennial Seedless' ideal. Wenn Sie knackige, anspruchslose Trauben suchen, aus denen Sie auch hausgemachte Rosinen machen können, wählen Sie 'Lilla'. Und wenn Sie Ihre Nachbarn schon mitten im Sommer mit riesigen dunklen Trauben beeindrucken wollen, ist die moldawische 'Kodrianka' unschlagbar.
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